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Mittwoch, 4. November 2009
Golden Week - endlich Urlaub
uliinmexico, 17:30h
In Peking kam es durch die Vorbereitungen zur 60 Jahrfeier immer öfter zu überraschenden Verkehrsstörungen, wenn die LKW Kolonnen das gleichmäßig fahren übten oder weil die Regierung für die Generalprobe Freitags Vormittag bekannt gibt, dass alle Betriebe Nachmittags um 2 schließen müssen.
Da mir dieser Vorgeschmack auf den Trubel in Peking reichte, entschloß ich mich relativ kurzfristig die golden week etwas früher zu beginnen und nach Guilin zu fliegen.
Guilin ist eine Kleinstadt (ca. 1 mio Einwohner) am Li Fluß gelegen.

In Guilin gibt es unglaublich viele Zweiräder und fast nichts was nicht darauf transportiert werden kann.
Und so habe auch ich mich auf ein Fahrrad geschwungen und die Stadt und den alten Palast mit Aussichtsfelsen erkundet.
Außer dem Fluß ist Guilin hauptsächlich für seine malerischen Landschaften und die nahe gelegenen Reisterrassen bekannt. Im Theater wird eindrucksvoll versucht die Mythen die mit dieser Natur zusammenhängen artistisch auf die Bühne zu bringen.

Von Guilin kann man sich auf unterschiedliche Weise in das nicht allzuweit entfernte Youngshou transportieren lassen, wovon die schönsten sicherlich zu Wasser sind. Ich habe mich recht spontan entschieden mit Mike den ich 2 Tage vorher getroffen hatte und einigen anderen den Großteil der Strecke mit einem Bambus Floß (das Bambus wurde aus Sicherheitsgründen durch Plastik ersetzt) zurückzulegen. Als antrieb dienen bei dieser Floßbauart umgebaute Rasentrimmer, denen eine Schraube statt dem Mäherfaden eingebaut wurde.

Die Landschaft entlang des Li Flusses und im Umland von Yangshou ist sehr spektakulär. In Yangshou kann man dann viel mit dem Rad erkunden und sich abends in dem quirligen kleinen Städtchen ausruhen, das Rückzugsort für internationale Backpacker ist.
Außer den Karstbergen und einigen Flüssen, kann man urige historische Dörfer besichtigen und Reisfelder auf sich wirken lassen.
Longsheng
Nicht weit von Guilin liegen die berühmten Reisterrassen auf denen auch heute noch traditionell Reis angebaut wird. In diesen steilen Bergen muss der Pflug zum Teil von Hand gezogen werden, da die terrassen zu eng sind um Kühe - geschweige Maschinen zum Einsatz zu bringen.
Zum Abschluss meiner Reise fuhr ich im Übernachtzug nach Guongzhou. Eigentlich nur geplant weil die Flüge zurück nach Peking günstig waren, hat mir die Stadt die vornehmlich Industrie beherbergt erstaunlich gut gefallen. Ich weiß nicht ob es am guten Wetter, dem faszinierenden Elektronik Markt, den Parks oder den netten Leuten die ich dort kennenlernte lag. Ich hätte locker mehr als nur einen Tag hier verbringen können.

Da mir dieser Vorgeschmack auf den Trubel in Peking reichte, entschloß ich mich relativ kurzfristig die golden week etwas früher zu beginnen und nach Guilin zu fliegen.
Guilin ist eine Kleinstadt (ca. 1 mio Einwohner) am Li Fluß gelegen.

In Guilin gibt es unglaublich viele Zweiräder und fast nichts was nicht darauf transportiert werden kann.
Und so habe auch ich mich auf ein Fahrrad geschwungen und die Stadt und den alten Palast mit Aussichtsfelsen erkundet.
Außer dem Fluß ist Guilin hauptsächlich für seine malerischen Landschaften und die nahe gelegenen Reisterrassen bekannt. Im Theater wird eindrucksvoll versucht die Mythen die mit dieser Natur zusammenhängen artistisch auf die Bühne zu bringen.

Von Guilin kann man sich auf unterschiedliche Weise in das nicht allzuweit entfernte Youngshou transportieren lassen, wovon die schönsten sicherlich zu Wasser sind. Ich habe mich recht spontan entschieden mit Mike den ich 2 Tage vorher getroffen hatte und einigen anderen den Großteil der Strecke mit einem Bambus Floß (das Bambus wurde aus Sicherheitsgründen durch Plastik ersetzt) zurückzulegen. Als antrieb dienen bei dieser Floßbauart umgebaute Rasentrimmer, denen eine Schraube statt dem Mäherfaden eingebaut wurde.

Die Landschaft entlang des Li Flusses und im Umland von Yangshou ist sehr spektakulär. In Yangshou kann man dann viel mit dem Rad erkunden und sich abends in dem quirligen kleinen Städtchen ausruhen, das Rückzugsort für internationale Backpacker ist.
Außer den Karstbergen und einigen Flüssen, kann man urige historische Dörfer besichtigen und Reisfelder auf sich wirken lassen.
Longsheng
Nicht weit von Guilin liegen die berühmten Reisterrassen auf denen auch heute noch traditionell Reis angebaut wird. In diesen steilen Bergen muss der Pflug zum Teil von Hand gezogen werden, da die terrassen zu eng sind um Kühe - geschweige Maschinen zum Einsatz zu bringen.
Zum Abschluss meiner Reise fuhr ich im Übernachtzug nach Guongzhou. Eigentlich nur geplant weil die Flüge zurück nach Peking günstig waren, hat mir die Stadt die vornehmlich Industrie beherbergt erstaunlich gut gefallen. Ich weiß nicht ob es am guten Wetter, dem faszinierenden Elektronik Markt, den Parks oder den netten Leuten die ich dort kennenlernte lag. Ich hätte locker mehr als nur einen Tag hier verbringen können.

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Dienstag, 22. September 2009
Roadtrip in die innere Mongolei
uliinmexico, 17:54h
Es passiert hier in Peking viel und Zeit ist knapp, so dass ich leider mit dem Blogg ins Hintertreffen gekommen bin.
Unser Roadtrip in die Innere Mongolei liegt nun auch schon einige wochen zurück. An einem Freitag Abend brachen sieben Daimler Praktikanten und ein wagemutiger chinesischer eco traveler der gleichzeitig den Trip organisiert hatte in die innere Mongolei auf. Wir hatten zusammen einen Ford Transit samt Fahrer gemietet. Um das ganze spannend zu machen sprachen weder der Fahrer, noch der "Tourguide" andere Sprachen außer Chinesisch...
Die Hinfahrt dauerte die ganze Nacht, vieleicht auch weil Fahrer und Beifahrer im Grasland immer mal wieder aussteigen und nach der Straße suchen mussten. (garnicht so einfach auf einer dirt road im dunkeln...)


Leider gab es vor Ort ein kleines Problem, das es in der Gegend öfter geben soll: Die Reservierten Jurten wussten nichts von einer Reservierung, so dass wir uns nach einer anderen Bleibe umtuen mussten, und schlussendlich statt in echten Jurten in Betonjurten übernachteten.
Nach einem typisch Chinesischen Frühstück (kann man nicht so empfehlen - für Europäer doch sehr strange - im Zweifel an die gekochten Eier halten...)
Machten wir uns zu Fuß auf durch eine Landschaft, die an ---dünen errinnert. und Prompt waren wir am Wasser. Aber diesmal war es kein übersetzungsfehler, der uns ans Meer brachte, sondern der größte See in der Gegend.


Wunderschön - zum segeln wäre es, abgesehen von den frischen Temperaturen ideal gewesen da es in der inneren Mongolei, wenn es auch sonst nicht viel dort gibt, immerhin meistens Wind hat.

Die Chinesische Regierung ist gerade dabei das zu ändern, indem sie riesige Windparks aufbaut, was wirklich sinnvoll erscheint, da die Gegend wirklich sehr dünn besiedelt ist.



Am folgenden Tag sind wir noch auf einen Felsen gestiegen, wo es sehr alte Felsmalereien gibt, und man sich vom kalten Wind fast umhauen lassen kann:



Unser Roadtrip in die Innere Mongolei liegt nun auch schon einige wochen zurück. An einem Freitag Abend brachen sieben Daimler Praktikanten und ein wagemutiger chinesischer eco traveler der gleichzeitig den Trip organisiert hatte in die innere Mongolei auf. Wir hatten zusammen einen Ford Transit samt Fahrer gemietet. Um das ganze spannend zu machen sprachen weder der Fahrer, noch der "Tourguide" andere Sprachen außer Chinesisch...
Die Hinfahrt dauerte die ganze Nacht, vieleicht auch weil Fahrer und Beifahrer im Grasland immer mal wieder aussteigen und nach der Straße suchen mussten. (garnicht so einfach auf einer dirt road im dunkeln...)


Leider gab es vor Ort ein kleines Problem, das es in der Gegend öfter geben soll: Die Reservierten Jurten wussten nichts von einer Reservierung, so dass wir uns nach einer anderen Bleibe umtuen mussten, und schlussendlich statt in echten Jurten in Betonjurten übernachteten.
Nach einem typisch Chinesischen Frühstück (kann man nicht so empfehlen - für Europäer doch sehr strange - im Zweifel an die gekochten Eier halten...)
Machten wir uns zu Fuß auf durch eine Landschaft, die an ---dünen errinnert. und Prompt waren wir am Wasser. Aber diesmal war es kein übersetzungsfehler, der uns ans Meer brachte, sondern der größte See in der Gegend.


Wunderschön - zum segeln wäre es, abgesehen von den frischen Temperaturen ideal gewesen da es in der inneren Mongolei, wenn es auch sonst nicht viel dort gibt, immerhin meistens Wind hat.

Die Chinesische Regierung ist gerade dabei das zu ändern, indem sie riesige Windparks aufbaut, was wirklich sinnvoll erscheint, da die Gegend wirklich sehr dünn besiedelt ist.



Am folgenden Tag sind wir noch auf einen Felsen gestiegen, wo es sehr alte Felsmalereien gibt, und man sich vom kalten Wind fast umhauen lassen kann:



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Ausflug ans Meer
uliinmexico, 17:53h
Unser inoffizielles Tourenplanungsteam strengte sich an einen Trip in die innere Mongolei zu organisieren. mit dem Bus hin, dort auf eine Insel - klang vielversprechend.
Drei Tage vor Abreise war dann klar wie stark ein Buchstabe sich auswirken kann. Wir fuhren also nicht in die innere Mongolei, es kam viel besser - wir fuhren ans Meer:
Samstag früh morgens ging es wieder mit Taxis los, diesmal zum Treffpunkt wo wir den Rest der Gruppe trafen und zusammen mit dem Bus losfuhren.
Unterwegs sahen wir aus dem Bus neben dieversen überladenen LKW und unzähligen PKW Transportern auch die große Mauer ganz in der Nähe von der Stelle, wo sie in ins Meer mündet.
Unser erster Stopp (abgesehen von den Pinkelpausen) war Xingcheng, eine kleine Stadt mit antiker Befestigungsanlage und netter Fußgängerzone - leider hatten wir hier nur kurz Zeit, da wir ja zum Boot mussten um auf die Insel überzusetzten.



Wir setzten mit der Personenfähre nach Longgongsi über und ließen es uns auf deck gutgehen.
Auf der Insel waren wir in einer super budget Unterkunft untergebracht, die für uns riesige Meeresfrüchteteller auf den Tisch zauberte - und das bei 1,50 für die Unterkunft und 0,50 € pro Essen. Beeindruckend.




Das Meer war 5 Minuten zu Fuß und so beschlossen wir am Abend nochmal an den Strand zu gehen um Lagerfeuer zu machen - hätten wir nicht fälchlicherweise das Bauholz als Althotz klassifiziert und davon einiges verbrannt wäre der Abend auch recht unspäktakulär zu ende gegangen. So hatten wir immerhin mal live die Gelegenheit den Inselpolizisten kennen zu lernen und wie viel Wind Chinesen doch gerne im Wasserglas machen (Ende vom Lied: wir bezahlten ein wenig für die 5 angekohlten Hölzer und damit war die Sache erledigt - das klang zwischenzeitlich sehr anders...)



Um 5 Uhr sind einige von uns aufgestanden, um dem Sonnenaufgang beizuwohnen.
Danach sind einige noch mit Fischern aufs Meer gefahren. Ich hatte im Bus nicht so gut geschlafen, und holte daher noch ein Stündchen Schlaf nach bevor wir uns auf den langen Rückweg machten.
Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug, der durch die Chinesen in der Reisegruppe stark bereichert wurde. (auch wenn wir die innere Mongolei trotzdem noch nachholen werden)

Drei Tage vor Abreise war dann klar wie stark ein Buchstabe sich auswirken kann. Wir fuhren also nicht in die innere Mongolei, es kam viel besser - wir fuhren ans Meer:
Samstag früh morgens ging es wieder mit Taxis los, diesmal zum Treffpunkt wo wir den Rest der Gruppe trafen und zusammen mit dem Bus losfuhren.
Unterwegs sahen wir aus dem Bus neben dieversen überladenen LKW und unzähligen PKW Transportern auch die große Mauer ganz in der Nähe von der Stelle, wo sie in ins Meer mündet.
Unser erster Stopp (abgesehen von den Pinkelpausen) war Xingcheng, eine kleine Stadt mit antiker Befestigungsanlage und netter Fußgängerzone - leider hatten wir hier nur kurz Zeit, da wir ja zum Boot mussten um auf die Insel überzusetzten.



Wir setzten mit der Personenfähre nach Longgongsi über und ließen es uns auf deck gutgehen.
Auf der Insel waren wir in einer super budget Unterkunft untergebracht, die für uns riesige Meeresfrüchteteller auf den Tisch zauberte - und das bei 1,50 für die Unterkunft und 0,50 € pro Essen. Beeindruckend.




Das Meer war 5 Minuten zu Fuß und so beschlossen wir am Abend nochmal an den Strand zu gehen um Lagerfeuer zu machen - hätten wir nicht fälchlicherweise das Bauholz als Althotz klassifiziert und davon einiges verbrannt wäre der Abend auch recht unspäktakulär zu ende gegangen. So hatten wir immerhin mal live die Gelegenheit den Inselpolizisten kennen zu lernen und wie viel Wind Chinesen doch gerne im Wasserglas machen (Ende vom Lied: wir bezahlten ein wenig für die 5 angekohlten Hölzer und damit war die Sache erledigt - das klang zwischenzeitlich sehr anders...)



Um 5 Uhr sind einige von uns aufgestanden, um dem Sonnenaufgang beizuwohnen.
Danach sind einige noch mit Fischern aufs Meer gefahren. Ich hatte im Bus nicht so gut geschlafen, und holte daher noch ein Stündchen Schlaf nach bevor wir uns auf den langen Rückweg machten.
Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug, der durch die Chinesen in der Reisegruppe stark bereichert wurde. (auch wenn wir die innere Mongolei trotzdem noch nachholen werden)

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Montag, 14. September 2009
Erkundungstouren in Peking
uliinmexico, 16:46h
Meine Wochenenden, die ich hier in Peking verbringe, mache ich mit meiner Kammera immer mal wieder zu Fuß auf den Weg, um Eindrücke zu sammeln und noch tiefer in die Kultur hier einzutauchen.
Hier einige meiner Eindrücke:






Dieser Park ist direkt neben unserem Appartment Komplex einmal über die Ringroad.





Leider ist die Freizeit hier gesamt ziemlich knapp - darunter leidet auch dieser Blogg.

Hier einige meiner Eindrücke:






Dieser Park ist direkt neben unserem Appartment Komplex einmal über die Ringroad.





Leider ist die Freizeit hier gesamt ziemlich knapp - darunter leidet auch dieser Blogg.

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