Sonntag, 6. September 2009
Chengde - Der erste Wochenend Ausflug
Bereits am 8. August brach eine Gruppe motivierter Praktikanten am frühen Morgen auf um mit dem Zug nach Chengde zu fahren. Eigentlich ist Chengde garnicht so weit weg, aber mit dem Zug ist man doch ca. 3,5 Stunden unterwegs.







Chengde hat sich während der Qing Dynastie von einem Jagdrevier zu einer sommer Residenz mit großer Bedeutung für außenpolitische Angelegenheiten entwickelt. Mittlerweile hat die Stadt ca 450t Einwohner und ist ungefähr so häßlich wie die Sommerpalast Parkanlagen schön sind.







Chinesen Nutzen diesen Park primär, indem sie sich den Sommerpalast anschauen, und dann direkt in einen kleinen Bus steigen der sie quer durch die Anlage fährt und an einigen ausgewählten Stationen anhält, wo man einen schönen Blick hat und gute Fotos machen kann. Der gute Nebeneffekt davon war, dass wir Teile des Parkes abgesehen von dem gelegentlichen Rotwild komplett für uns hatten.














Vor allem wegen der Tempel, die in direkter Umgebung der Parkanlage liegen, hat Chengde so große Bekanntheit erreicht.
Die Kulturrevulution hat auch hier gewütet, aber immerhin stehen noch ein Großteil, darunter auch der verkleinerter Nachbau des Potzala Palastes aus Laza.









Diesen Temple besuchten wir am Sonntag morgen, nachdem wir uns Samstagabend noch unter die Einheimischen in einer netten kleien Billiardbar gemischt hatten, und für einige von uns der Besuch einer Disko noch zum präegenden Erlebniss wurde ( Sie waren fast die einzigen Gäste haben aber dennoch mit der Belegschaft gefeiert) - In Chengde scheint das Wochenende nicht fürs feiern gedacht zu sein.











Da wir sehr spontan geplant hatten, waren die Hotels in der nähe des Palastes nicht mehr verfügbar, und wir wichen auf eine überraschend angenehme Lokalität im Technischen Entwicklungs und Gewerbegebiet aus.
Leider hatten wir aus diesem Grund auch nur noch Stehplätze für den Zug zurück bekommen, was wir aber durch einen cleveren Schachzug wesentlich verbesserten.









Wir haben den Wächtern im Tempel Sitzhocker abgekauft, die zwar nicht so bequem sind wie echte Sitzplätze, aber besser als 3,5 Stunden stehen waren sie alle mal und in Kontakt mit den Chinesen haben Sie uns auch gebract... :)

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Dienstag, 25. August 2009
Die ersten Wochen und der Sprung ins kalte Wasser
Nach der Ankunft in Peking lernte ich am Samstag in der Lobby meinen neuen Mitbewohner Philipp kennen.
Zusammen erkundeten wir das erste Restaurant ohne irgendwelche gemeinsamen verständigungssprachen. Das schöne hier in China ist, dass die meisten Menükarten bebildert sind, und man sich so einfach ein Bild aussuchen kann. Unser Ausflug zur Bank um ein Konto zu eröffnen war nicht von Erfolg gekrönt, da der Taxifahrer einen großen Umweg gefahren ist, und so noch einen längeren Stau mitgenommen hat.

Die anderen Praktikanten lernten wir am Samstag Abend bei der Abschiedsparty für Christin und Katha kennen. Nach fulminantem Essen beim Brasilianer zog die ganze Truppe noch in eine nette Bar mit Dachterrasse die mich, wahrscheinlich auch wegen der Lateinamerikanischen Klänge sehr an meine Zeit in Monterrey errinnerte.



Der Daimler Tower in Peking ist das Schmuckstück von Daimler hier in Peking und auch der erste Anlaufpunkt fuer alle Praktikanten.

Im Moment sind noch viele Arbeitsplätze frei so dass man daran die Wachstummöglichkeiten direkt ablesen kann. Zusammen mit mir haben etwa 8 Praktikanten angefangen, wobei ein Teil davon direkt im Tower arbeitet und drei davon bei der Produktion arbeiten. Wir wurden dort gemeinsam von der Personalabteilung begrüßt und haben außer underen Firmenausweisen auch noch Laptops mit Dockingstationen bekommen.
Nach gemeinsamem Mittagessen mit Katha, die uns begleitete und alles zeigte und organisierte, ging es mit dem Taxi bis in die entfernt gelegene BDA (Business Development Area) wo das Werk von BBDC steht. Neben den großen neuen Werkshallen steht ein altes ehemaliges Militärgebaude, in dem auch wir untergebracht sind.

In der Abteilung lernte ich dann auch meinen Betreuer Steffen Hartmann kennen. Mein Betreuer ist selber sehr im Stress, hat sich aber doch Zeit genommen um mich in konzentrierter Form in die Thematik einzuführen. Mein Sprung ins kalte Wasser war deswegen so erfrischend, weil ich neben dem Projekt das ich von Martin übernehme, auch das von Katha weiter nachverfolge und mein Betreuer Mitte August für zwei Wochen in Urlaub geht. Dadurch das Katha noch ein paar Tage gemeinsam mit mir vor Ort war und Martin sogar zwei Wochen noch dabei ist, sollte sichergestellt werden, dass ich keine Bruchlandung erleide. Martin war durch seine Bachelor Arbeit sehr im Stress. Katharina dagegen hat sich viel Zeit für mich genommen, und sich rührend darum gekümmert, dass ich alle IT Zugänge bekomme und auch sonst gut aus den Startlöchern komme.



Was schon jetzt klar ist - es ist viel zu tun und die Zeitpläne sind in anbetracht der Chinesischen Mentalität sehr sportlich kalkuliert.

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Sonntag, 16. August 2009
Lake Charm
Der Appartmentkomplex "Lake Charm" besteht aus vier Gebäuden die direkt aneinander angrenzen. Es gibt einen Garten mit Teich und künstlich angelegter Landschaft. Die Tower A und B haben Aufzugsknöpfe bis 26 (wobei es die Stockwerke mit Unglückszahlen die 4 enthalten nicht gibt). In diesen Towern wohnen eigentlich alle Daimler Praktikanten, die im BBDC (Beijing Benz Daimler Chrysler) Werk arbeiten. Für die Praktikanten, die im Daimler Tower arbeiten gibt es einen Komplex der näher dort liegt.
Ich wohne mit Philipp zusammen, der am Samstag einen Tag nach mir angekommen ist und daher genausolange bleibt.



Da im Moment noch einige Praktikanten hier sind die bald abreisen, sind wir erst mal provisorisch in einer Wohnung im Gebäude D.
Unsere Wohnung ist anders geschnitten als die in A und B.



Wir haben nur ein Bad aber dafür eine gemütlichere Küche und ein nettes Wohnzimmer.

Jeden morgen fährt ein Bus nur für uns von hier zum Werk und Abends wieder zurück.

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