Dienstag, 25. August 2009
Die ersten Wochen und der Sprung ins kalte Wasser
Nach der Ankunft in Peking lernte ich am Samstag in der Lobby meinen neuen Mitbewohner Philipp kennen.
Zusammen erkundeten wir das erste Restaurant ohne irgendwelche gemeinsamen verständigungssprachen. Das schöne hier in China ist, dass die meisten Menükarten bebildert sind, und man sich so einfach ein Bild aussuchen kann. Unser Ausflug zur Bank um ein Konto zu eröffnen war nicht von Erfolg gekrönt, da der Taxifahrer einen großen Umweg gefahren ist, und so noch einen längeren Stau mitgenommen hat.

Die anderen Praktikanten lernten wir am Samstag Abend bei der Abschiedsparty für Christin und Katha kennen. Nach fulminantem Essen beim Brasilianer zog die ganze Truppe noch in eine nette Bar mit Dachterrasse die mich, wahrscheinlich auch wegen der Lateinamerikanischen Klänge sehr an meine Zeit in Monterrey errinnerte.



Der Daimler Tower in Peking ist das Schmuckstück von Daimler hier in Peking und auch der erste Anlaufpunkt fuer alle Praktikanten.

Im Moment sind noch viele Arbeitsplätze frei so dass man daran die Wachstummöglichkeiten direkt ablesen kann. Zusammen mit mir haben etwa 8 Praktikanten angefangen, wobei ein Teil davon direkt im Tower arbeitet und drei davon bei der Produktion arbeiten. Wir wurden dort gemeinsam von der Personalabteilung begrüßt und haben außer underen Firmenausweisen auch noch Laptops mit Dockingstationen bekommen.
Nach gemeinsamem Mittagessen mit Katha, die uns begleitete und alles zeigte und organisierte, ging es mit dem Taxi bis in die entfernt gelegene BDA (Business Development Area) wo das Werk von BBDC steht. Neben den großen neuen Werkshallen steht ein altes ehemaliges Militärgebaude, in dem auch wir untergebracht sind.

In der Abteilung lernte ich dann auch meinen Betreuer Steffen Hartmann kennen. Mein Betreuer ist selber sehr im Stress, hat sich aber doch Zeit genommen um mich in konzentrierter Form in die Thematik einzuführen. Mein Sprung ins kalte Wasser war deswegen so erfrischend, weil ich neben dem Projekt das ich von Martin übernehme, auch das von Katha weiter nachverfolge und mein Betreuer Mitte August für zwei Wochen in Urlaub geht. Dadurch das Katha noch ein paar Tage gemeinsam mit mir vor Ort war und Martin sogar zwei Wochen noch dabei ist, sollte sichergestellt werden, dass ich keine Bruchlandung erleide. Martin war durch seine Bachelor Arbeit sehr im Stress. Katharina dagegen hat sich viel Zeit für mich genommen, und sich rührend darum gekümmert, dass ich alle IT Zugänge bekomme und auch sonst gut aus den Startlöchern komme.



Was schon jetzt klar ist - es ist viel zu tun und die Zeitpläne sind in anbetracht der Chinesischen Mentalität sehr sportlich kalkuliert.

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